Deutsche Meisterschaft 2011

Altliga VfB Lübeck

Durch die errungene Meisterschaft 2009/2010 des KFV Lübeck hat sich die Altliga des VfB Lübeck für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft 2011 qualifiziert. Gegen die Meister der anderen Kreise Schleswig-Holsteins müssen sich die Grün-Weißen durchsetzen, um am 17. und 18. Juni 2011 in Weimar beim Deutschen Altherren Supercup Ü32 teilzunehmen.

Qualifikation Schleswig-Holstein

Halbfinale:      TSV Kisdorf - VfB Lübeck                        0 : 2
Finale:              VfB Lübeck - Preussen Reinfeld          3 : 1  n.V.

Torschützenliste Qualifikation Deutsche Meisterschaft 2011

1 Tor
2 Tore Michael Koch
3 Tore Hakan Cerav



Auslosung Gruppenphase Deutsche Meisterschaft 2011

Die Auslosung der 8 Vorrundengruppen fand am 11. Dezember 2010 um 18.00 Uhr im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung in Weimar - im Toyota- Autohaus Eitel in der Nordstraße - statt. Mit dem Toyota Autohaus Eitel, der Coca Cola Erfrischungsgetränke GmbH , der Brauerei Apolda, der Sparkasse Mittelthüringen, dem Schlemmertreff Puhlfürß aus Jena und dem Show- und Veranstaltungsservice Meier und Teicher GbR stehen Sponsoren und Förderer zur Verfügung die diesen Ü32 Supercup materiell und finanziell unterstützen. Erfreulich auch die Tatsache, dass der Thüringer Fußball-Verband und der Kreisfachausschuss Fußball ihre Unterstützung den Ausrichtern zugesagt haben. Aus heutiger Sicht ist folgender Turnierablauf am 17.06. und 18.06.2011 vorgesehen:

Freitag, 17.06.2011
15:00 Uhr Eröffnung im Wimaria Stadion
16:30 Uhr Beginn der Vorrundenspiele in 8 Vorrundengruppen
19:30 Uhr Ende der Vorrundenspiele am 1. Wettkampftag
20:30 Uhr Begrüßungsabend in der Asbachsporthalle

Samstag, 18.06.2010
10:00 Uhr Fortsetzung der Vorrundenspiele
12:30 Uhr Achtelfinalspiele
15:00 Uhr Viertelfinalspiele
16:15 Uhr Halbfinalspiele
18:00 Uhr Endspiel - anschließend Siegerehrung auf dem Platz
20:00 Uhr Siegerehrung und Abschlussabend in der Asbachsporthalle


Gruppe A
SSV Vimaria 91 Weimar (Thüringenmeister 2010/Ausrichter 2011)
FV Eppelborn (Saarland/Deutscher Vizemeister 2010)
KTSV Preussen Krefeld (Westdeutscher Meister)
TS Woltmershausen (Bremer Meister 2010)

Gruppe B
1. FC Isselhorst (Westfalen/Rheingrafenschildsieger 2010)
FC Deisenhofen (Bayern)
SV Germania Grasdorf (Niedersachsenmeister 2010)
Spremberger SV 1862 (Brandenburg)

Gruppe C
TSV Rudow (Berlin/4. Platz 2010)
SC Korb (Württembergischer Meister 2010)
TSG Idar-Oberstein (Verbandsmeister Südwest 2010)
VfB Lübeck

Gruppe D
TuS Germania Schnelsen (Hamburger Meister 2010)
SG Weixdorf (Sachsen)
FSV Dörnberg (Hessen)
Frohnauer SC (Berlin/3. Platz 2010)

Gruppe E
Hertha BSC Berlin (Deutscher Meister 2007)
FV Siersburg (Saarland)
VfB Kirchhellen (Westfalenmeister 2010)
Post SV Hamburg (Hamburger Vizemeister 2010)

Gruppe F
SSV Köpenick-Oberspree (Berlin)
FC Sexau (Südbaden)
VfvB Ruhrort-Laar (Niederrheinmeister 2010)
TSV Krähenwinkel-Kaltenweide (Niedersachsen)

Gruppe G
SV Broitzem (Deutscher Meister 2008/Vize-Niedersachsenmeister 2010)
SG Hemsbach (Baden)
BC 09 Oberbruch (Mittelrhein)
MSV Preussen 90 Magdeburg (Sachsen-Anhalt)

Gruppe H
FC Bayern München (Deutscher Meister 2010/Deutscher Vizemeister 2009)
Rostocker FC (Mecklenburg-Vorpommern)
SG SF/DJK Herdorf (Rheinland)
SG Rauenstein-Schalkau (Thüringenvizemeister 2010)

Spielplan und Ergebnisse 6. Deutscher Altherren Supercup 2011

Bericht zum Abschneiden der Altliga des VfB Lübeck

Artikel in den Lübecker Nachrichten vom 17.06.2011

Artikel in den Lübecker Nachrichten vom 19.06.2011


Informationen zur Deutschen Meisterschaft 2011 unter:

SSV Vimaria Weimar   TSV Limmer    AH Fußballportal
 SSV Vimaria Weimar                                           TSV Limmer                                                        Altherren Fußballportal

 

Endrunde Deutsche Meisterschaft Ü32 in Weimar

SC Buntekuh

Am 17.06.2011, um 7.00 Uhr, startete die Altliga des VfB Lübeck die Reise zur Deutschen Meisterschaft Ü32 nach Weimar, um pünktlich zum ersten Vorrundenspiel gegen den Verbandsmeister Südwest, die TSG Idar-Oberstein, anzutreten. Nach einem kurzen Zwischenstopp im 4Sterne Hotel Park Inn ging es dann zur Begrüßung der Mannschaften in das Wimaria Stadion in Weimar. Gespielt wurden die ersten beiden Spiele in Tröbsdorf. Wo gespielt wurde war eigentlich egal, sämtliche Sportplätze waren in einem super Zustand - kurz gemäht, keine Löcher, selbst vor den Toren eine geschlossene Grasnarbe!

Um 17.30 Uhr begann dann das Vorrundenturnier der Gruppe C mit dem Spiel des VfB Lübeck gegen die TSG Idar-Oberstein. Der VfB hatte den Gegner fest im Griff und ging durch Tore von Hakan Cerav und Denny Skwierczynski mit 2:0 in Führung. Jetzt hätte man den Gegner kommen lassen können um vielleicht noch einen Konter zum 3:0 zu setzen. Doch die Grün-Weißen wollten noch mehr und griffen bereits am gegnerischen 16er an und so fing man sich dann kurz vor Ende der Partie noch ein Gegentor zum 2:1 Endstand ein. Dieses Gegentor sollte dem VfB nach Abschluß der Vorrunde beinahe noch das Genick brechen.

Das zweite Spiel gegen den Berliner Pokalsieger und 4ten der DM 2010, dem TSV Rudow, war wohl eines der dramatischten Spiele des gesamten Turniers. Zwei gleichwertige Teams trafen aufeinander und zeigten technisch hochklassigen und attraktiven Fußball. Allerdings war in dem ausgeglichenen Spiel das Glück nicht auf der Seite des VfB. Bereits nach 4 Minuten wurde die Mannschaft des VfB in einer umstrittene Situation durch eine rote Karte dezimiert und die Berliner konnten das Spiel mit 1:0 für sich verbuchen. Somit hatte der TSV Rudow am Ende des ersten Spieltages 6 Punkte, gefolgt vom VfB mit 3 Punkten und den Mannschaften vom SC Korb und der TSG Idar-Oberstein mit jeweils einem Punkt auf ihrem Konto. Somit konnte also, mit angezogener Handbremse, am Abend im Festzelt gefeiert werden.

Die Ausgangslage für das entscheidende Spiel gegen den Würtembergischen Meister SC Korb war also klar. Ein Punkt sollte für den VfB reichen, denn der TSV Rudow sollte doch sicherlich gegen Idar-Oberstein gewinnen oder zumindest Unentschieden spielen. Dem war am Ende aber nicht so. Der TSV Rudow spielte im letzten Gruppenspiel mit seiner "C-Elf" und verlor tatsächlich sein Spiel mit 1:0. Im zeitgleichen Spiel des VfB Lübeck tat sich nicht viel. Mit seiner schwächsten Turnierleistung kam der VfB, obwohl mindestens 3 hundertprozentige Torchancen erspielt wurden, nicht über ein 0:0 hinaus. Durch diese Ergebnisse war der VfB und Idar-Oberstein punkt- und torgleich. Nur durch den direkten Vergleich konnte sich die Altliga des VfB den zweiten Tabellenrang sichern und zog ins Achtelfinale ein.

Im Achtelfinale ging es gegen den Hamburger Meister und Tabellenführer der ewigen Rangliste der Deutschen Meisterschaften, den TuS Germania Schnelsen. Die Hamburger schienen sich ganz sicher zu sein, das Spiel gegen die "ALTEN HERREN" des VfB zu gewinnen. In der Startaufstellung des VfB Lübeck waren schließlich 10 der 11 Spieler bereits älter als 45 Jahre. Der einzig jüngere war allerdings auch schon 42 Jahre alt. Auf dem Papier also klare Verhältnisse. Doch nur auf dem Papier, denn der VfB hielt gut mit und ließ sich auch nicht durch einen 1:0 Rückstand aus dem Konzept bringen. Im der zweiten Spielhälfte war dann der Druck der Lübecker so groß, daß sich Hakan Cerav zum zweiten Mal in diesem Turnier in die Torschützenliste eintragen konnte. Alles lief auf ein Elfmeterschießen hin. Doch kurz vor Ende gab es einen umstrittenen Freistoß. Anstatt die Entscheidung zu akzeptieren wollten die VfBer mit dem Schiedsrichten diskutieren. Allerdings führten die Hamburger den Freistoß schnell aus und der aufs Tor stürmende Schnelsener konnte nur noch durch ein Foul im Strafraum gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter konnten die Hamburger verwandeln und wurden dann später Dritter der Deutschen Meisterschaft 2011.

Die Altliga des VfB Lübeck hat sich bei der bei der 6. Deutschen Meisterschaft für Ü32-Teams fußballerisch sehr stark präsentiert. Trotz des fortgeschrittenen Durchschnittsalters der Lübecker konnte man durchaus mit allen Teams, auch mit den am Ende besser plazierten Mannschaften, mithalten. Die Grün-Weißen von der Lohmühle haben sich vorgenommen auch an der nächsten Deutschen Meisterschaft, in Ulm, im Juni 2012, teilzunehmen. Durch den Meistertitel 2010/2011 im KFV Lübeck wurde bereits die erste Hürde genommen. Jetzt stehen die Qualifikationsspiele gegen die anderen Kreismeister in Schleswig-Holstein an.

Der VfB Lübeck gratuliert Hertha BSC zum Titel des Deutschen Meisters 2011!

Besonders bedanken möchte sich die Altliga des VfB Lübeck bei Ulli Kleinfeldt, der mit seinem Partyservice für die Verpflegung auf der Hinreise sorgte und beim Ehepaar Krienke, die am Freitag Morgen den Artikel in den Lübecker Nachrichten, über die Teilnahme der Altliga an der DM 2011 in Weimar, gelesen haben und sich spontan entschlossen die 550 Kilometer nach Weimar zu fahren, um die Altliga des VfB Lübeck zu unterstützen!

Spielplan und Ergebnisse

Artikel in den Lübecker Nachrichten vom 17.06.2011

Artikel in den Lübecker Nachrichten vom 19.06.2011


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